Grundlage der Arbeit:
Wir speichern auf zellulärer Ebene Erlebtes gekoppelt mit einem Gefühl im Zellbewußtsein ab.
Gleich, welche unserer fünf Sinne (visuell, auditiv, olfaktorisch, gustatorisch, haptisch) das Erlebnis betrifft,
gekoppelt wird eine Mixtur von Gefühl und Erlebtem, wobei ein Gefühl quantitativ die Oberhand behält.
Sehr selten wird ein "Reingefühl" abspeichert, also z.B. nur 'wütend sein' oder nur 'Angst'.
Bei verdrängten Erlebnissen werden niedergestimmte Gefühle gespeichert. Davon gibt es nicht sehr viele, je nach Unterscheidungsabgrenzung.
Dies sind Wut, Angst, Ohnmacht, Trauer, Neid und Scharm und vielleicht noch ein bis zwei mehr.
Scharm könnte das 'fieseste' Gefühl sein, da es nicht nach außen gerichtet und mich aktiv werden läßt, wie zum Beispiel Wut,
sondern passiv und gegen mich selbst gerichtet, also lähmend wirkt und so versteckt aus dem Untergrund agiert, dass es nicht einfach zu identifizieren ist.
(Anmerkung: 'fiese' kann man nicht fühlen, dies ist eine Interpretation!)
Hier geht es nicht um ein Gefühl, sondern um eine Interpretation! Alle weiteren 'negativen Gefühle', die wir gerne als 'Gefühl' bezeichnen, sind Interpretationen. Ein Indiz für eine Interpretation anstelle eines Gefühls ist, wenn ich eine Schuldzuweisung einbauen kann, z.B.: "Ich fühle mich hintergangen".
'Hintergangen fühlen' können wir uns nicht- es gibt kein Gefühl, dass wir auf körperzellulärer Ebene fühlen können, das 'hintergangen werden' erfüllt! Stattdessen fühlen wir uns vielleicht traurig und ohnmächtig oder wütend und nennen diese Mixtur 'hintergangen fühlen'. Aber 'hintergangen' - kann nicht gefühlt werden und ist interpretiert.
Die positiven Gefühle, wie Freude, Glück und Liebe speichern wir ebenso mit Erlebtem ab.
Natürlich verdrängen wir die Erinnerung nicht, da sie uns nicht schwierig bis lebensbedrohlich vorkommt, sondern behalten sie im 'erinnerungsfähigen, aktiven Wachbewußtsein' und erfreuen uns an den positiven Ereignissen.
Bitte prüfen Sie alle diese Aussagen für sich selbst. Nichts ist in der Praxis schlimmer, als unauthentisch "ja" zu sagen!
Hier ist der Verlust der Wahlmöglichkeit direkt zu benennen, was ein Anteil der Definition von "Krankheit" ist. Leidensdruck und der Verlust von Wahlmöglichkeiten sind zwei maßgebliche Säulen für psychische Krankheit.
Ob wir das Gefühl vermeiden oder die Situation nicht erneut erleben wollen ist dabei gleich. Durch Vermeidung und Verdrängung versucht das Unterbewußtsein uns zu schützen, um nicht erneut die Situation durchleben zu müssen.
Die Sprache des Unterbewußtseins sind in der Regel Bilder.
Die negativen Gefühle werden, wenn sie im übersteigerten Maße vorkommen, "verdrängt",
d.h. vom Wachbewußtsein auf die Schattenseite, ins Unterbewußtsein geschoben.
Wenn für die Bewältigung jetzt gerade keine Kapazität zur Verfügung steht, weil aus akuten Gründen Themen Vorrang haben
(z.B. Flucht vor einer lebensbedrohlichen Situation) oder weil das Erlebte schlicht zu groß, zu bedrohlich zu überwältigend ist,
sodass es besser verdrängt wird, kann es später Stück für Stück wiedergeholt und verarbeitet werden.
Auf der Schattenseite angekommen wird das Urereignis zudem von neuen Situationen überlagert, die weniger 'schmerzhaft' sind. Diese Überlagerung macht es oft so schwierig, an das Urerlebnis heranzukommen.
Das Unterbewußtsein schützt das Wachbewußtsein, wie ein Elektrosicherungskasten die Leitung vor Überlastung, und "lagert" das Erlebte solange in 'sichere Verwahrung' aus, bis mehr Ruhe ins Leben tritt und ich emotional stark genug bin, das Erlebte zu erinnern und zu verarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt schiebt das Unterbewußtsein Erinnerungsstücke zurück ins 'Wachbewußtsein', und signalisiert: Hier ist noch etwas, dass angeschaut werden möchte. Diese Erinnerungsstücke nennen wir Flashback.
Heilung von den verschiedensten 'Krankheitsbildern', ob sie nun klassifizierte Krankheiten oder Einschränkungen im Leben sind, werden auf energetischer Ebene gelöst, indem die verballte, festgehaltene Energie vom Schock des Auslösers losgelassen wird und wieder ‚in Fluß‘ kommt.
Das Loslassen der Energie ist ein aktiver Akt, die Energie fließt dann von alleine. Fließen ist ihre natürliche Form. Wenn Energie ‚im Fluß ist‘, bemerken wir das häufig nicht, allenfalls als wohliges "Gefühl".
'Alles ist im Fluß' ist die gesündeste Form, bei der Esoterik mit erlebbarer Verhaltenstherapie nahtlos ineinander übergehen.
Erst wenn Kopf und Gefühl zusammen gehen (Herz + Bauch) können wahre Erkenntnisse entstehen.
Auf das Gefühl kommt es an. Wenn nur der Kopf regiert, ist das zu wenig.